Nacht der offenen Tore

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

ASTAG Nacht der offenen Tore - Generalisten statt Spezialisten

Am letzten Augustabend stellte die ASTAG wie jedes Jahr ihren Lehrgang «Betriebsleiter/-in Transport & Logistik» vor. Unnötig, könnte man fast meinen, sind doch für dieses Jahr nur noch wenige Plätze frei. Doch damit die Bemühungen des Verbands, Nachwuchs auch im Kaderbereich auszubilden, weiterhin Früchte tragen, sind Anlässe wie die «Nacht der offenen Tore» unabdingbar.

«Die Transportbranche braucht Generalisten, nicht Spezialisten», betonte Stephan Junker, Leiter des Lehrgangs «Betriebsleiter/-in Transport & Logistik» in seiner Rede an der Nacht der offenen Tore in der Mobilcity in Bern. Wie die Jahre zuvor präsentierte er zusammen mit ASTAG-Vizedirektor Gallus Bürgisser sowie angehenden Betriebsleitern und -leiterinnen den beliebten Lehrgang «Betriebsleiter/-in Transport & Logistik». Dass der engagierte Lehrgangsleiter mit dieser Meinung nicht alleine dasteht, zeigte sich auch an der anschliessenden Podiumsdiskussion. Beppi Dillier, Geschäftsführer der BFS Business Fleet Swiss, hat seit eigener Zeit Adrian Eggstein, ehemaliger Absolvent, als Betriebsleiter bei sich angestellt. «Ein Glücksfall», wie Dillier vor den Lehrgangsinteressierten sagte, denn: «Er kennt die Herausforderungen der Unternehmer und spricht ihre Sprache.»

Mitarbeitende fördern
ASTAG-Vizepräsident Josef Jäger legt ebenfalls viel Wert auf sein Personal: «Transportbetriebe sind Dienstleistungsunternehmen. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, sind die Mitarbeitenden entscheidend», findet der Inhaber der Camion Transport AG. Aus diesem Grund fördert er seine Leute. Viele liessen sich vom Chauffeur zum Disponenten bis schliesslich zum Betriebsleiter ausbilden. «Die Qualität der Ausbildung bei der ASTAG ist sehr gut und das Diplom kann ein Karrieresprungbrett sein», so Jäger. Umso mehr freue es ihn, wenn einige dann doch wieder zurückkommen. Die Ausbildung sei jedoch immer ein Geben und Nehmen – es müsse etwas dafür investiert werden und die Leute müssten dazu bereit sein, erklärte der erfolgreiche Unternehmer.

Fast ausgebucht
Zu denen, die bereit sind, gehört Caroline Domig. Sie nahm mit ihrem Vater Reinhard Domig, Inhaber der gleichnamigen Transportfirma, an der Podiumsdiskussion teil. Die junge Frau absolviert derzeit den Lehrgang und ist hellauf begeistert: «Gerade im Bereich der Führung konnte ich sehr viel profitieren. Ich traue mir heute mehr zu. Ausserdem konnte ich mein Netzwerk erweitern und verstehe manche Entscheidungen meines Vaters mittlerweile besser», sagte sie und lachte. Die Weiterbildung könne sie definitiv weiterempfehlen, entgegnete Domig zum Schluss. Dies dürfte mitunter am Praxisbezug liegen: «Sämtliche Dozenten haben Bezug zur Transportbranche», versicherte Junker.

Die hohe Qualität der Ausbildung hat sich herumgesprochen und auch dank der subjektorientierten Finanzierung der Weiterbildung (der Bund übernimmt nach Abschluss die Hälfte der Kosten) sind die im November startenden Kurse beinahe ausgebucht: Nur für den Samstaglehrgang in Härkingen gibt es noch wenige freie Plätze. Für den Herbst 2019 ist in Dottikon ein Montagslehrgang geplant sowie ein Samstag- oder Mittwochlehrgang in Bern. Also besser genug früh Plätze sichern!

ASTAG Nacht offene Tore1 ASTAG Nacht offene Tore2 ASTAG Nacht offene Tore3
ASTAG Nacht offene Tore4 ASTAG Nacht offene Tore5 ASTAG Nacht offene Tore6
Quelle: ASTAG

Datenschutz